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Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?

Ein One-Pager ist üblicherweise in einer bis zwei Wochen fertig, eine Website mit bis zu fünf Unterseiten in zwei bis vier Wochen, mit Zusatzfunktionen wie Buchung, Blog oder Kundenlogin in vier bis acht Wochen. Das sind Spannen, keine Versprechen. Entscheidend ist fast nie die Technik, sondern wie schnell Texte, Bilder und Freigaben von dir kommen.

Realistische Zeitrahmen

Dauer nach Umfang, ab dem Zeitpunkt, an dem die Inhalte vorliegen
One-Pager1–2 Wochen
Bis zu 5 Unterseiten2–4 Wochen
Mit Buchungsseite, Blog oder Login4–8 Wochen
Zweite Sprache zusätzlich3–7 Tage
Texte und Bilder durch mich1–2 Wochen
Onlineshopnach Umfang

Die Uhr in dieser Tabelle läuft ab dem Moment, an dem die Inhalte da sind. Kommen sie in Etappen, verlängert sich das Projekt genau um diese Wartezeit — und zwar nicht anteilig, sondern oft deutlich mehr, weil jede Unterbrechung ein neues Einarbeiten bedeutet.

Warum die Technik selten der Flaschenhals ist

Eine Seite zu bauen, die schnell lädt, auf dem Handy funktioniert und die rechtlichen Pflichtseiten hat, ist gut planbare Arbeit. Was sich nicht planen lässt: der Satz, dass die Texte noch überarbeitet werden, die Bilder beim Fotografen liegen, oder die Geschäftspartnerin die Startseite erst nächste Woche ansehen kann. In Projekten, die sich hinziehen, liegt es fast immer daran.

Das ist keine Schuldzuweisung, sondern eine Planungsfrage. Wer weiß, dass die Inhalte der Engpass sind, kann sie vorziehen statt nachliefern — und spart damit mehr Zeit als jede technische Abkürzung.

Was du vorbereiten kannst

  • Seitenstruktur. Schreib auf, welche Unterseiten du brauchst. Fünf klare Punkte reichen; die Feinheiten klären wir gemeinsam.
  • Texte im Rohzustand. Stichpunkte pro Seite sind völlig ausreichend. Formulieren ist der leichtere Teil, wissen was hinein soll der schwerere.
  • Bilder in Originalgröße. Lieber zu groß als zu klein, verkleinern kann ich. Aus einem verpixelten Handyfoto wird nichts mehr.
  • Logo und Farben, falls vorhanden — am besten als Vektordatei oder wenigstens als PNG ohne Hintergrund.
  • Firmendaten für das Impressum. GISA-Zahl, Gewerbewortlaut, Rechtsform, bei Gesellschaften Firmenbuchnummer und Gericht.
  • Eine Person, die freigibt. Wenn drei Leute mitreden, dauert jede Runde so lange wie der langsamste Terminkalender.

Woran Projekte tatsächlich hängen bleiben

Häufig sind es die Zugänge: Wer die Domain vor Jahren registriert hat, weiß oft nicht mehr, bei welchem Anbieter und mit welchem Passwort. Das aufzulösen kostet gelegentlich mehr Tage als der Seitenbau selbst. Zweiter Klassiker sind Änderungswünsche, die erst kommen, wenn die Seite fast fertig ist — deshalb zeige ich früh eine Fassung im Browser statt nur ein Bild. Zu diesem Zeitpunkt sind Änderungen billig und schnell.

Was im Zeitplan oft vergessen wird

Zwischen fertig und online liegen noch zwei Dinge. Erstens die Domain: ist sie neu, ist sie in Minuten registriert; soll eine bestehende umziehen, kommen je nach Anbieter ein paar Tage für Freigabecode und Umstellung dazu. Zweitens die Umstellung selbst, bei der die Namensauflösung im Netz eine Weile braucht, bis überall die neue Seite ausgeliefert wird. Wer zu einem Stichtag online sein muss — Messe, Eröffnung, Saisonstart — rechnet deshalb besser eine Woche Puffer ein und setzt den Termin nicht auf einen Freitagabend.

Wenn es schnell gehen muss

Am zuverlässigsten wird es schnell, indem man den Umfang kürzt, nicht das Tempo erhöht. Ein guter One-Pager, der in zwei Wochen online ist, bringt mehr als eine zehnseitige Website, die ein halbes Jahr im Entwurf liegt. Unterseiten lassen sich später ergänzen, ohne von vorn anzufangen — der Code gehört dir, und die Struktur ist darauf angelegt.

Falls du für Texte und Bilder keine Zeit hast, kann ich das übernehmen: das kostet ab 160 € und verlängert das Projekt um etwa eine bis zwei Wochen, weil Entwurf und Rückfragen dazukommen. Oft ist das trotzdem der schnellere Weg.